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"Ehegatte als Bezugsberechtigter einer Versicherungsleistung"

"Die verheiratete Ehefrau hatte mit einem Lebensversicherungsunternehmen einen Lebensversicherungsvertrag abgeschlossen. In dem Versicherungsvertrag war als Bezugsberechtigter der Ehegatte der versicherten Person eingetragen.

Die Ehe der Frau wurde geschieden, sie heiratete danach einen anderen Mann. Nach dem Tod der Frau zahlte die Versicherung die Versicherungssumme an den geschiedenen ersten Mann aus. Der noch lebende zweite Ehemann verklagt nun das Versicherungsunternehmen auf Auszahlung der Versicherungssumme an ihn.

Der BGH hat die Klage abgewiesen. Er hat für die Auslegung der Klausel der Ehegatte der versicherten Person auf den Zeitpunkt des Abschlusses des Versicherungsvertrages abgehoben. Damals war die Versicherungsnehmerin mit dem ersten Ehemann verheiratet. Dieser war mithin begünstigt, auch wenn er zum Zeitpunkt des Todes der Frau nicht mehr der aktuelle Ehemann war.

Konsequenz aus dieser BGH-Rechtsprechung ist:

Da der erste Ehegatte auch nach Scheidung im Zweifel weiterhin Begünstigter eines Lebensversicherungsvertrages bleibt, wenn als solcher nur der Ehegatte eingetragen ist, sollte jeder Versicherte spätestens mit der Scheidung seinen Versicherungsvertrag darauf überprüfen und ggf. die Begünstigung ausdrücklich widerrufen.

 

Auch wenn Sie noch gar nicht daran denken...

Als Unternehmer eines jungen, auf-blühenden Unternehmens tragen Sie Verantwortung sowohl für den Betrieb als auch für Ihre Mitarbeiter. Sie führen eine glückliche Ehe mit kleinen Kindern. Über den Tod und die Verteilung Ihres Vermögens machen Sie sich noch keine Gedanken Dennoch kann ein Todesfall plötzlich und unerwartet eintreten und das Leben Ihrer Familie grundlegend änder
Wissen Sie, was Sache ist?
Das Bürgerliche Gesetzbuch schützt den Betrieb nicht als Einheit. Es teilt diesen vielmehr auf die gesetzlichen Erben auf. Das sind Ihr Ehepartner und Ihre Kinder. Haben Sie keine Kinder, treten an diese Stelle Ihre Eltern.

Die nachfolgenden Fragen zeigen, wie wichtig es ist, möglichst frühzeitig die Vermögensverhältnisse für den Fall des eigenen Todes zu regeln.

Haben Sie sich schon einmal gefragt...

Wie kann ich erreichen, daß der Fortbe-stand des Unternehmens gewährleistet ist und nicht durch eine Erbengemein-
schaft gefährdet wird?

Wie bestimme ich einen Nachfolger, der den Betrieb im Falle meines Todes leitet?

Wie finde ich meine Kinder ab, die den Betrieb nicht übernehmen?

Welche Vorsorgemaßnahmen treffe ich für die geplante Abfindung der Kinder?

Wie sichere ich meinen Ehepartner ab?

Wie muß ich die Nachfolge mit meinem Partner in der (betrieblichen) Gesellschaft abstimmen?

Wie schaffe ich steuergünstige Voraus-setzungen für die Betriebsnachfolge?


Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt von Fragen, die Sie sich rechtzeitig - zu
Lebzeiten
- stellen sollten.
Den qualifizierten Rat eines Anwalts oder einer Anwältin einzuholen ist in diesem Fall mehr als wichtig.


Ein Testament oder ein Erbvertrag ist stets besser als die das Gesetz vorgibt.

Regeln Sie, was zu regeln ist damit der Erbfall für die Hinterbliebenen nicht noch zusätzlich eine Belastung wird.


Vorbeugen ist besser als abwarten

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