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Verkehrsunfall

Beschädigte Kleidung/ sonstige Gegenstände:

Auch andere Sachen, die bei einem Unfall beschädigt wurden sind vom Schädiger zu ersetzen.

Bei Kleidungsstücken wird - unter Berücksichtigung des Anschaffungspreises und des Alters - nur der Zeitwert ersetzt. Nur bei Kleidung, die max. eine Woche alt ist und nicht mehr als zweimal getragen, erhalten Sie den Neupreis.

Tip: Auf jeden Fall empfiehlt es sich, für den Nachweis des Anschaffungspreises und des datums sowohl bei hochwertiger Kleidung als auch bei anderen Gegenständen den Rechnungsbeleg aufzubewahren, um nicht willkürlichen Schätzungen der gegnerischen Versicherung ausgesetzt zu sein.

In den seltenen Fällen, in denen eine Reparatur der Kleidung möglich, wird sich der Geschädigte hierauf verweisen lassen müssen.

Für Motorradfahrer wichtig: nach der Ansicht einiger Gerichte dienen Gegenstände wie Sturzhelme und Motorradhandschuhe ausschließlich der Sicherheit des Fahrers und sind mit dem Neuwert zu ersetzen! Auch hier wieder: Kaufbeleg aufbewahren!

Unkosten des Geschädigten:

Der Geschädigte hat Anspruch auf Ersatz der im Zusammenhang mit der Unfallregulierung entstandenen Porti, Telefonkosten, Fahrtkosten, etc.

Diese werden entweder auf Nachweis ersetzt (Fahrtkosten 0,40 DM/km) oder pauschal: in der Regel 40 - 50,-- DM, bei größeren Schäden auch 150-200,-- DM.

Den erforderlichen Zeitaufwand erhält der Geschädigte nicht ersetzt! Die Rechtsprechung vertritt die Ansicht, die Regulierung gehöre zum Pflichtenkreis des Geschädigten.