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Verkehrsunfall

Finanzierungskosten:

Grundsätzlich wird dem Geschädigten auch die Pflicht abverlangt, für die Vorfinanzierung des Schadens aufzukommen, außer eigene Mittel sind nicht verfügbar.

Unter ausdrücklichen Hinweis hierauf hat die gegnerische Versicherung den Geschädigten dann entweder von fälligen Rechnungen durch Zahlung eines Vorschusses freizustellen oder die notwendigen Kosten einer Kreditaufnahme zu tragen.

Bei einer Kreditaufnahme bietet sich die Einrichtung eines Unfallsonderkontos an, das üblicherweise jede Bank anbietet. Die Vorteile liegen auf der Hand: durch die Kontoauszüge kann die genaue Abwicklung nachgewiesen werden, ohne daß ein Einblick in die eigenen Finanzen gewährt wird.

Bei größeren Schäden kann der Geschädigte jedoch zur Vermeidung höherer Kreditkosten gehalten sein, die eventuell bestehende eigene Vollkaskoversicherung in Anspruch zu nehmen. In allen anderen Fällen ist er hierzu nicht verpflichtet!

Rückstufung bei der eigenen Versicherung:

(a) Vollkaskoversicherung:

Den Rückstufungsschaden, den der Geschädigte durch die Inanspruchnahme seiner Vollkaskoversicherung erleidet, hat der Schädiger zu tragen. Bei einer Mithaftung unter Berücksichtigung der Quote.

(b) Haftpflichtversicherung:

Den Rückstufungsschaden in der Haftpflichtversicherung erhält der Geschädigte hingegen nicht ersetzt.

Bereits bei der Meldung des Versicherungsfalles werden von der eigenen Versicherung Rückstellungen durch Belastung des Schadensfreiheitsrabattes gebildet. Muß sie dann nicht regulieren, wird diese Maßnahme rückgängig gemacht, anderenfalls nimmt sie ihre alleinige Regulierungsbefugnis nach dem Versicherungsrecht war, die nicht durch den Schädiger veranlaßt ist.