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Verkehrsunfall

Der Personenschaden:

Wesentlich drastischere Auswirkungen kann ein Verkehrsunfall auf das Leben und die Gesundheit der Beteiligten haben. Durch die folgenden Schadensersatzpositionen versucht die Rechtsprechung, dem Verletzten - leider oft nur unzureichenden - Ausgleich zu verschaffen.

Verantwortlich ist der Schädiger grundsätzlich für körperliche und psychische Primärfolgen des Unfalls, aber auch für erst später entstehende Folge- (Sekundär-) wirkungen.

Heilungskosten:

Zu ersetzen sind alle unfallbedingten, medizinisch gebotenen und auch tatsächlich entstandenen Aufwendungen zur Wiederherstellung der Gesundheit,

•Arztkosten (auch die privatärztliche Behandlung, wenn diese auch üblicherweise in Anspruch genommen wird)
•Krankenhauskosten
•Arzneikosten
•Kosten eines Kuraufenthaltes
•ggf. Kosten einer kosmetischen Operation

Auch folgende Positionen werden als eigener Schaden des Verletzten angesehen:

Besuchskosten der nächsten Angehörigen während des Krankenhausaufenthaltes, sofern sie für die Gesundung medizinisch notwendig sind: Übernachtungs- und Verpflegekosten nur bei Unvermeidbarkeit, Fahrtkosten generell (0,40 DM/Km), Babysitterkosten

Bisweilen werden dem Verletzten durch den Krankenhausaufenthalt ersparte Verpflegungskosten in Abzug gebracht (ca. DM 20,-- täglich)

Vermehrte Bedürfnisse:

Ebenso sind Nachteile infolge eines erlittenen Dauerschadens zu ersetzen:

•orthopädische Hilfsmittel, z.B. Prothesen
•Kosten einer Pflegekraft oder Haushaltshilfe oder ggf. der Anstaltspflege
•Kosten für einen behindertengerechten Umbau der Wohnung oder eines Kfz
•regelmäßige Kuraufenthalte
•unfallbedingt höhere Kosten einer privaten Krankenversicherung oder Risikozuschläge einer Lebensversicherung
•unfallbedingt höhere Ausbildungskosten